Zsimt

Zentrum für soziale Inklusion, Migration und Teilhabe - ZSIMT Berlin

ZSIMT Berlin bietet Bildung und Beratung für Menschen und Organisationen an. Wir helfen Behörden, Unis, Firmen und Vereinen Bedingungen zu schaffen, damit sich alle Bürger*innen, Kund*innen, Studierenden und Mitarbeiter*innen willkommen und wohl fühlen.

Niemand soll ausgegrenzt, benachteiligt oder belästigt werden. Egal wo man geboren ist, ob man eine Behinderung hat, welches Geschlecht oder welche Religion man hat, wie viel Geld man hat, wie alt man ist, wie man aussieht oder wen man liebt. Eine Benachteiligung aus so einem Grund wird Diskriminierung genannt. Sie ist verboten, passiert aber trotzdem häufig. Mit unserer Arbeit tragen wir dazu bei, dass sie weniger passiert.

Wir arbeiten meist mit dem Anti-Bias-Ansatz. Anti-Bias ist Englisch und bedeutet: gegen Vorurteile, Voreingenommenheiten und Einseitigkeiten. Damit sind Gefühle, Meinungen und Bedingungen gemeint, die dazu führen, dass Menschen ungerecht behandelt werden. Zum Beispiel wenn Menschen mit Behinderung weniger zugetraut wird. Oder wenn beleidigende Witze über Frauen gemacht werden. Oder wenn eine Chefin zu einer Mitarbeiterin sagt, sie soll ihr Kopftuch ablegen. Aber auch wenn Gebäude nur Treppen haben, so dass jemand mit einem Rollstuhl gar nicht reinkommt. Oder wenn bei einer Beratungsstelle nur deutsch gesprochen wird, obwohl es nicht alle gut verstehen. Darüber reden wir in unseren Seminaren und überlegen uns gemeinsam mit den Teilnehmenden bessere Lösungen.

ZSIMT Berlin besteht aus ungefähr zehn Personen. Wir sprechen verschiedene Sprachen, wie deutsch, englisch und spanisch. Wir haben unterschiedliche Berufe gelernt wie zum Beispiel Rechtsanwalt, Politikwissenschaftlerin, Psychologin oder Sozialarbeiter. Wir haben viel Lebenserfahrung. Manche von uns sind woanders aufgewachsen und als Erwachsene nach Deutschland gekommen. Manche haben eine Behinderung.

Bei unseren Seminaren sprechen die Teilnehmenden über ihre eigene Lebenserfahrung. Und sie erzählen einander, was für Unterschiede und Gemeinsamkeiten sie haben. So lernen sie einander besser zu verstehen. Wir halten auch Vorträge über wissenschaftliche Erkenntnisse zu unseren Themen. Und wir überlegen gemeinsam, was Teilnehmende tun können, um dort wo sie leben, studieren oder arbeiten sich und andere zu stärken und vor Vorurteilen und Diskriminierung zu schützen. Wir machen Angebote für Menschen, die sich noch wenig über Diskriminierung wissen. Und für Menschen, die schon sehr viel darüber wissen. Für große und kleine Gruppen und für Einzelpersonen.

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